Nass, kalt, brrrrr….Es ist gerade genau das richtige Wetter draußen. O.k. – es ist Januar. Aber da fliegt einem schon mal der Gedanke durch den Kopf: Was ist, wenn sich die Sonne dann auch im Juni oder August zu eurer Hochzeit so gar nicht blicken lassen will? Eine Frage, die gerade im Vorgespräch oft Thema ist. Die Antwort: “Na und!”
Na gut, mal ganz von vorne: Schon Monate macht ihr euch Gedanken über Deko, das Essen, das Kleid und die Musik. Organisiert Dinge, probiert das Menü und plant die Einladungskarten. Es soll einfach perfekt sein. Und dann doch wieder das böse Erwachen – denn am Wetter kann man ach als bestes Organisationstalent wenig schrauben. Und trotzdem bleibt euch nichts weiter übrig als damit zu leben. Klingt ernüchternd, soll aber ermuntern! Sonne kann jeder und der Tag steht und fällt nicht mit ein paar Tropfen. Und das ist die Chance, der Wettervorhersage gelassen entgegenzublicken!

Na gut – aber was ist dann mit den Bildern? Ob ihr es glaubt oder nicht: Auch die Fotosession kann dann erst so richtig Spaß machen. Denn, um mich nochmal zu wiederholen: Sonne kann ja jeder! Klar, mit nassen Haaren, einer Lungenentzündung oder verwischter Schminke will und soll keines “meiner” Paare wieder zurück zu seinen Gästen kommen. Und trotzdem werden auch an solchen Tagen wunderbare Erinnerungen entstehen. Manchmal reicht einfach ein Schirm in der Hand, ein Dach oder ein großer Baum. Und vielleicht schaut die Sonne doch durch eine kleine Wolkenlücke – und erst jetzt entstehen gigantische Wolkenformationen, mit denen ein blauer Himmel nicht mithält. Zudem entstehen aus fotografischer Sicht gerade jetzt erst, bei so einem Wetter, die schönsten Lichtsituationen: Diffus, leicht, manchmal geheimnisvoll. Keine harten Schatten, kein Augen zukneifen.

Achso…und sollte doch meteorologischer Untergang sein: Mit ein bisschen Spontaneität und einem Glas Sekt lässt sich auch in der kleinsten Hütte noch ein gemütliche Ecke finden, für unvergessliche Erinnerungen an diesen mistigen verdammt geilen Hochzeitstag.
